Indira Quartet
Indira Quartet

Presse Stimmen

 

...Indira verbindet heute die fernöstliche Tradition mit Jazz und Latin-Einflüssen – verschmolzen zu einem aufregenden Mix, der sich auch schon mal in experimentellen Klanglandschaften Bahn brechen kann […] Indira schlägt den Bogen von Südwestdeutschland nach Indien – auf imposante Weise.“

(Christoph Wagner, Schwarzwälder Bote)

 

...In den neun Stücken des Albums do verschmelzen Avantgarderock und Minimalmusic, indische und südamerikanische Rhythmen, Gongs und Elektro-Cello, Afrikanisches und Europäisches, Jazz und Neue Musik, Lyrik und Percussions-Silbenscat, einfachste Instrumente und Elektronik, Tanzschellen, das Melodie- Percussionsinstrument Hang und vieles andere mehr […] Beim Indira Quartet spielt eine in sich stimmige, von weltweiten Einflüssen geprägte Variante des Klangs der United Nation der Menschheit.

(Werner Stiefele zur neuen CD)

 

Indische Sonne durchdringt deutschen Nebel
Schon die kleinen Ansagen sind erfrischend, da ohne bemühte Witzigkeit und professionelles Styling. Man spürt bei jeder Nummer die Freude, den lebendigen Bezug zueinander, als entstünden die Stücke noch einmal. ... Das Reizvolle, das Kluge an dieser Musik: Es wird keine Folklore vorgegaukelt, keine Authentizität, die in fremdem Umfeld eh nicht entstehen kann. ...Was dieses Konzert so angenehm macht war die Ehrlichkeit, mit der musiziert wird, die unaufgeregte, ungekünstelte Art, die kleine, schlichte Form der Kompositionen. (Schwäbische Zeitung)

Leuchtende Klänge zwischen West und Ost
Das gesamte Programm war bei allem Ideen- und Anspielungsreichtum vor allem von pulsierender Lebensfreude geprägt. Das lag zum einen an der kraftvollen und leuchtenden Stimme der aus Bombay stammenden Sängerin Fauzia Maria Beg. Sie bringt die indischen Einflüsse inn Kühners Kompositionen, die in der westlichen Tonalität verankert bleiben, aber für alle Ideen und Klanganreicherungen offen stehen. Die besorgt Kühner mit der Erweiterung seiner Perkussionsinstrumente [...] Dieses ungewohnte Instrumentarium bereichert Dähn mit seinem Electric Cello, dessen Ton- spektrum von schmelzendem Sirenengesang bis zu hubschrauberartigem Wummern reicht. (GEA)

Verspielte Visionäre
Mit einer nicht alltäglichen Verbindung von perkussiven Gongmelodien, indischem Gesang und E-Cello-Einlagen begibt sich das Trio im Rahmen des Landesjazzfestivals auf Spurensuche. Mit einem Schlagzeuger, der mithilfe verschiedener Schlag- und Rasselinstrumente westliche und östliche Perkussionstechniken miteinander verbindet. Mit einem E-Cellisten, der eine enorme anarchische Kraft entwickelt und einer Sängerin, die ganz auf Überwältigung setzt und damit der Jahrhunderte alten indischen Musik sehr nahe kommt. Ohne ein Wort zu verstehen wird schnell klar: Hier wird nichts erzählt, hier wird Höheres angerufen... (GEA Reutlingen, 30.3.1012)